Stiftung Warentest: Espressomaschine

Espressomaschinen stellen mithilfe von heißem Wasser und hohem Druck verschiedene Kaffeespezialitäten auf Espresso-Basis her. Hierzu zählen beispielsweise Latte Macchiato oder Cappuccino. Die Qualitätsunterschiede sind groß - Aufschluss darüber gibt meistens nur ein Test.

Prüfkriterien für Espressomaschinen

Die heutige Vielfalt der Espressomaschinen ist fast unüberschaubar, so dass man gezwungen ist mit Hilfe von beispielsweise der Stiftung Warentest nach dem aktuell besten Gerät zu suchen. Der Espressomaschinen-Vergleich zeigt die durch die Stiftung Warentest ermittelten besten Espressomaschinen anhand der folgenden Bewertungskriterien:

  • Sensorische Beurteilung (35 %)
  • Technische Prüfung (25 %)
  • Handhabung (20 %)
  • Zuverlässigkeit (10 %)
  • Umwelteigenschaften (5 %)
  • Sicherheit (5 %)

Geschmack, Handhabung und Ausstattung

Bei der sensorischen Beurteilung werden der produzierte Espresso und Milchschaum einzeln beurteilt. Bezüglich der Handhabung werden im Einzelnen die Qualität der Gebrauchsanweisung, das Zubereiten der Getränke und der tägliche Pflegeaufwand bewertet. Des Weiteren wird überprüft, wie leicht sich die Maschinen reinigen und entkalken lassen.

Wer nur eine kleine Küche hat, sollte sich vorab unbedingt die Ausstattungsmerkmale wie Größe und Kabellänge anschauen. Die stromsparendste Maschine 2012 war die EQ.5 macchiato Plus aus der Siemens EQ-Reihe und die mit dem höchsten Stromverbrauch die De'Longhi Primadonna S ECAM 26.455.MB.

Die Testsieger von Stiftung Warentest 2012

Der Espressomaschinen-Test der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2012 vergleicht insgesamt zwölf Espressovollautomaten, die in die beiden Gruppen „Mit-Cappuccino-Automatik“ und „Ohne-Cappuccino-Automatik“ untergliedert wurden. Bei der sensorischen Beurteilung schnitten fast alle Geräte mit gut oder befriedigend ab. Größere Unterschiede wurden dann jedoch bei der technischen Prüfung und den Umwelteigenschaften sichtbar.

Zum Testsieger der Geräte mit Cappuccino-Automatik wurde mit einer Gesamtnote von 2,1 der Vollautomat Jura ENA Micro 9 One Touch gekürt. Dicht gefolgt von der Nivona NICR 830 (2,2) und der Philips Saeco Exprelia HD 8854/01 (2,4). Dabei ist der Kaffeeautomat von Jura als Testsieger mit einem Durchschnittspreis von 765 € noch eines der günstigsten Geräte.

Es gilt also nicht immer, dass das teuerste gleichzeitig auch das Beste sein muss. Wie schon beim Stromverbrauch schnitt der Vollautomat von De'Longhi im Test auch in der Durchschnittsnote, einer 3,5, am schlechtesten von den getesteten Geräten ab. Bei den Vollautomaten ohne Cappuccino-Automatik gewann die Bosch VeroCafe Latte mit einer Note von 2,3 und einem Durchschnittspreis von 615 €.

Siebträger, Vollautomat, oder Kapselmaschine?

Ob im Büro oder privat zu Hause, Sie haben immer die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Modellausführungen: Espressomaschinen gibt es als Siebträger, Vollautomat, Pad- oder Kapsel-Gerät. Siebträgermaschinen stellen Kaffee halbautomatisch her. Der Espresso wird in die Siebträger gefüllt, die Maschine erzeugt Druck durch Wasserdampf. Vollautomatische Maschinen stellen auf Knopfdruck Kaffee her, oft mit integrierter Funktion zum Milch aufschäumen. Für Pad- und Kapselmaschinen befindet sich das Pulver in speziellen Pads bzw. Kapseln, die in die Maschine eingesetzt werden. Der Kaffee wird auf Knopfdruck aufgebrüht. Jede Maschine hat bedingt durch die Bauart Vor- und Nachteile:

  Siebträger Vollautomat Pad/Kapsel
Vorteile
  • Optimale Zubereitung von Espresso

  • Viele Kaffeesorten

  • Verschiedene Kaffeespezialitäten

  • Große Auswahl an Kaffeespezialitäten

  • Integriertes Mahlwerk

  • Milchschaumfunktion

  • Kaffee muss nicht gemahlen werden

  • Schnelle Zubereitung

  • Niedrige Anschaffungskosten

Nachteile
  • Milch muss separat erhitzt und aufgeschäumt werden

  • Erfordert Übung

  • Oft kein integriertes Mahlwerk – ein zusätzliches Gerät ist erforderlich

  • Hoher Reinigungsaufwand

  • Hoher Preis

  • Bei hohem Konsum hohe laufende Kosten

  • Durch die Einzelverpackung hohe Belastung der Umwelt

  • An Kaffeemarke des Herstellers gebunden

 ​​ Die richtige Aufbewahrung von Kaffeebohnen

Drei Faktoren beeinträchtigen die Qualität der Kaffeebohnen: Zeit, Licht und Sauerstoff. Je kürzer die Zeit zwischen Röstung und Verbrauch, desto besser sind Geschmack und Aroma des Espressos. Achten Sie deshalb auf folgendes:

  • nur ganze Bohnen kaufen und nur so viel mahlen wie benötigt wird
  • Verpackungen immer verschlossen halten
  • Kaffeebohnen luftdicht, dunkel und kühl lagern (nicht im Kühlschrank)
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