Kaffeezubreitung: Manuell vs. Maschinell

Per Hand mit Plastikkaffeefilter und Espressokanne oder mit der elektrischen Power von Kaffeemaschinen und Vollautomaten? Bei der Kaffeezubereitung scheiden sich die Geister. Einige lieben es traditionell und bemängeln, dass das natürlich Kaffeearoma in den Filtermaschinen verloren geht, andere setzen entgegen, dass gerade mit den neuen Hochdruckgeräten der ganze Geschmack zur Geltung kommt. Wie allzu oft scheint dies keine Frage über „richtig oder falsch“, sondern eine Sache des Geschmacks zu sein.

Fakt ist, dass Kaffeegetränke mit Pads- und Kapselkaffeemaschinen mittlerweile das meiste Aroma aus dem Pulver herausholen. Durch den hohen Druck mit dem das heiße Wasser durch den Kaffee gedrückt wird, gelangen weniger Bitterstoffe in der Tasse. Dieser Effekt kann weder bei konventionellen Filtermaschinen noch Handgeräten erreicht werden.

In Hinblick auf den deutschen Klassiker, der Filterkaffee, sehen Experten aber das manuelle Zubereitungsmodell vorn. Das Aroma kommt besser zu Geltung, wenn er mit der Hand aufgegossen wird als mit einer herkömmlichen Filterkaffeemaschine. Leider hat diese Variante, ähnlich wie bei den Kaffeevollautomaten, den Nachteil, dass niIncht größere Mengen Kaffee gleichzeitig zubereitet werden können, sondern nur eine Tasse.

Ob man eine Espressomaschine oder –kanne im Kaffeeland Italien benutzt, ist eine Sache der Einstellung. Eine italienische Großmutter würde die kleine silberne Kanne, in der der Espresso auf der Herdplatte erhitzt wird, niemals durch „neumodische“ Elektronik ersetzen. Der Espresso hat hier Tradition und dazu gehört eben auch eine traditionelle Zubereitung im Kännchen.

Schlagworte: , , ,

Kommentieren