Espressomaschinen Stiftung Warentest
Bei der Pariser Weltausstellung von 1855 wurde ein Druckbrühapparat präsentiert, der Dampfdruck im geschlossenen Kessel zur Wasserförderung verwendete. Das Wasser lief direkt auf das Kaffeepulver. Die Brühleistung entsprach ungefähr 2.000 Tassen je Stunde. Mit dem Jahr 1878 begann dann die Entwicklung der Kaffeemaschine, da Gustav Kessel das Patent für eine mit Dampfdruck funktionierende Kaffeemaschine beantragte. Die heutige Vielfalt der Espressomaschinen ist fast unüberschaubar, so dass man gezwungen ist mit Hilfe von beispielsweise der Stiftung Warentest nach dem aktuell besten Gerät zu suchen. Der Espressomaschinen Vergleich zeigt die durch die Stiftung Warentest ermittelten besten Espressomaschinen anhand der folgenden Bewertungskriterien:
- Sensorische Beurteilung (35 %)
- Technische Prüfung (25 %)
- Handhabung (20 %)
- Zuverlässigkeit (10 %)
- Umwelteigenschaften (5 %)
- Sicherheit (5 %)
für Kaffeevollautomaten
Geschmack, Handhabung und Ausstattung
Bei der sensorischen Beurteilung werden der produzierte Espresso und Milchschaum einzeln beurteilt. Bezüglich der Handhabung werden im Einzelnen die Qualität der Gebrauchsanweisung, das Zubereiten der Getränke und der tägliche Pflegeaufwand bewertet. Des Weiteren wird überprüft, wie leicht sich die Maschinen reinigen und entkalken lassen. Wer nur eine kleine Küche hat, sollte sich vorab unbedingt die Ausstattungsmerkmale wie Größe und Kabellänge anschauen. Die Gewichtsspanne reicht bei den getesteten Geräten von neun bis dreizehn Kilogramm. Bezüglich der Folgekosten ist vor allem der Stromverbrauch entscheidend. Die stromsparendste Maschine war hier die Siemens EQ.5 macchiato Plus und die mit dem höchsten Stromverbrauch die De´Longhi Primadonna S ECAM 26.455.MB.
Die Testsieger von Stiftung Warentest 2012
Der Espressomaschinen Test der Stiftung Warentest aus dem Jahr 2012 vergleicht insgesamt zwölf Espressovollautomaten, die in die beiden Gruppen „Mit-Cappuccino-Automatik“ und „Ohne-Cappuccino-Automatik“ untergliedert wurden. Bei der sensorischen Beurteilung schnitten fast alle Geräte mit gut oder befriedigend ab. Größere Unterschiede wurden dann jedoch bei der technischen Prüfung und den Umwelteigenschaften sichtbar. Zum Testsieger der Geräte mit Cappuccino-Automatik wurde mit einer Gesamtnote von 2,1 der Vollautomat Jura ENA Micro 9 One Touch gekürt. Dicht gefolgt von der Nivona NICR 830 (2,2) und der Philips Saeco Exprelia HD 8854/01 (2,4). Dabei ist die Jura als Testsieger mit einem Durchschnittspreis von 765 € noch eines der günstigsten Geräte. Es gilt also nicht immer, dass das teuerste gleichzeitig auch das Beste sein muss. Wie schon beim Stromverbrauch schnitt der Vollautomat von De´Longhi im Test auch in der Durchschnittsnote, einer 3,5, am schlechtesten von den getesteten Geräten ab. Bei den Vollautomaten ohne Cappuccino-Automatik gewann die Bosch VeroCafe Latte mit einer Note von 2,3 und einem Durchschnittspreis von 615 €.
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