Espressomaschinen Stiftung Warentest
Bei der Pariser Weltausstellung von 1855 wurde ein Druckbrühapparat präsentiert, der Dampfdruck im geschlossenem Kessel zur Wasserförderung verwendete. Das Wasser lief direkt auf das Kaffeepulver. Die Brühleistung entsprach ungefähr 2.000 Tassen je Stunde. Mit dem Jahr 1878 begann dann die Entwicklung der Kaffeemaschine, da Gustav Kessel das Patent für eine mit Dampfdruck funktionierende Kaffeemaschine beantragte. Die heutige Vielfalt der Espressomaschinen ist fast unüberschaubar, so dass man gezwungen ist auf Espressomaschinen Stiftung Warentest 2012 nach dem aktuell besten Gerät zu suchen. Der Espressomaschinen Vergleich zeigt die durch Stiftung Warentest besten Espressomaschinen anhand der folgenden Bewertungskriterien: Espresso, technische Prüfung, Handhabung, Umwelteigenschaften sowie Sicherheit.
Geschmack, Handhabung und Ausstattung
Der Espressomaschinen Stiftung Warentest 2012 Test vergleicht Espressomaschinen, die vollautomatisch, per Siebträger oder mit dem Kapselsystem arbeiten. Geschmacklich scheiden dabei alle getesteten Maschinen gut ab, allerdings ist die Handhabung bei den meisten Siebträgermaschinen nur befriedigend. Siebträgergeräte verlangen bestimmte Kenntnisse über die Zugabe von Wasser- sowie Kaffeemenge, da das Mengenverhältnis den Espresso ausmacht.
Wird zu viel Wasser hinzugegeben, verwässert der Espresso und ist keineswegs mehr stark, sondern schmeckt bitter. Desto länger die Brühzeit angesetzt ist desto mehr Bitterstoffe werden aus dem Kaffeepulver herausgelöst. Von 14 getesteten Automaten wurde die Jura Impressa F70 Testsieger. Den zweiten Platz teilten sich AEG und Saeco.
Von allen Geräten hat der Vollautomat am besten abgeschnitten und insgesamt eine 1,9 erzielt. Der Vorteil bei den Vollautomaten liegt in ihrer einfachen Handhabung, da die Einstellungen für die jeweiligen Kaffeekreationen bereits in den Programmstufen vorgegeben sind und nur noch eingestellt werden müssen. Zudem kann die Kaffeestärke zusätzlich reguliert werden, so dass der Espresso dem individuellen Vorlieben angepasst ist. Neben der Zubereitung des Espresso ist die Pflege der Vollautomaten meistens einfacher, da Reinigungs- und Entkalkungsprogramme die innere Reinigung übernehmen und per Tastendruck einstellbar sind. Des Weiteren geben Die Signalleuchten über den Zeitpunkt der nächsten benötigten Reinigung Bescheid.


