Kaffeevollautomat Stiftung Warentest
Der heutige Kaffeetrinker muss nicht mehr ins Restaurant gehen, um einen hochwertigen Kaffee zu genießen. Es gibt eine große Bandbreite an Kaffeevollautomaten, die für den Privatgebrauch geeignet sind. Damit man einen Überblick bekommt, empfiehlt sich der Kaffeevollautomat Stiftung Warentest 2012. Ein Kaffeegetränk soll schnell, einfach und köstlich vom Automaten zubereitet werden. Im Grunde soll er den Barista in der Kaffeebar ersetzen. Weit verbreitet ist die Annahme, dass die Pflege eines Automaten sehr intensiv und aufwendig ist und zudem teuer sind. Ein Test von Kaffeevollautomaten der Stiftung Warentest wird aufzeigen, dass dies nur Teilwahrheiten sind. Getestet wurden 12 Geräte, die im Preissegment von 500 € bis 1.700 € liegen.
Stiftung Warentest Kaffeevollautomaten: Geräteeigenschaften
Der Stiftung Warentest Kaffeevollautomaten behandelt baugleiche Maschinen hinsichtlich ihrer Handhabung, Technik, Geschmack des Espresso, Umwelteigenschaften sowie Sicherheit. Dabei werden Geräte begutachtet, die sowohl vollautomatisch, mit Kapseln als auch mit Siebträgern funktionieren. Die Auswertung des Kaffeevollautomaten Stiftung Warentest hat ergeben, dass die meisten Maschinen sehr viel Strom benötigen, um einen geschmackvollen Espresso herzustellen.
Des Weiteren sind die Automaten schwierig zu bedienen, da sie zwar über viele Funktionen verfügen, aber diese nur über komplizierte Menüs oder Bauteile erreichbar sind. Die Crema des Espresso scheint zudem entweder zu gering oder zu verschwenderisch eingestellt zu sein. Die Geräte, die per Hand bezüglich der Brüheinstellungen reguliert werden müssen, sind vornehmlich für Barista geeignet.
Die von der Stiftung Warentest begutachteten Kaffeevollautomaten sind in ihrem Material relativ gut aufgestellt. Günstigere Modelle sind aus Plastik und höherwertige aus Stahl. Beide Modelle können guten Espresso herstellen, unterscheiden sich dann nur hinsichtlich der Lebensdauer und Reparaturleistungen. Die Handhabung ist bei vielen Kaffeevollautomaten schwierig gestaltet, so dass der Geschmack nicht aufgrund des Gerätes, sondern wegen der schlechten Handhabung entsteht. Viele Maschinen legen ein Profiwissen zu Grunde, das den Umgang mit Brühzeit und Brüheinstellung voraussetzt. Ein Laie kann sich an den Umgang mit den Profigeräten gewöhnen, muss allerdings viele schlechte Espressi vorab in Kauf nehmen. Wem die geschmackliche Komponete über allem anderem steht, sollte auf einen vollautomatischen Kaffeevollautomaten zurückgreifen, der sich im Test als umgänglich und günstig erweist.


